Yoga als Geschäftsidee im Internet

Wie Yoga Unterricht kostenpflichtig über den Bildschirm erteilen?
Fernunterricht über das Internet ist für Universitäten schon selbstverständlich. Dort begegnet man sich aber noch Offline – spätestens bei der Prüfung. Warum sollte das beispielsweise mit dem Unterrichten von Yoga nicht auch gehen? Und nicht nur mit Yoga Unterricht, auch Qigong oder Tai Chi böten sich an. Auf die Idee sind schon einige gekommen, umgesetzt haben es bis jetzt noch wenige. Das Portal „myashram.de“ (Die hier einmal verlinkte Seite existiert nicht mehr.) bietet Yoga Einzel-Unterricht über das Internet an.
Im „Interview mit Alexander Prokop“ (Die hier einmal verlinkte Seite existiert nicht mehr.) beschreibt der Gründer des Portals myAshram.de, wie er auf diese Geschäftsidee kam und was sich für Besonderheiten bei der Umsetzung ergeben haben.
* Wie entstand die Idee, Yoga über das Internet anzubieten?
* Mit dem Portal können Interessierte ihre Yoga-Stunde zu jeder Zeit und an jedem Ort mit Internetzugang abhalten; wenn sie gerade Zeit haben.
* Yoga-Intessierte können sich im Internet-Forum treffen und austauschen. Es können auch Fragen direkt an den Yogalehrer gestellt werden. Der größte Teil der Yoga-Schüler auf dem Portal sind Anfänger.
* Der Yoga-Unterricht auf myAshram.de wird von einem Yogalehrer gehalten, der für einen Schüler individuelle Yogaübungen vorführt und lehrt. Dabei wird der Unterricht so strukturiert, dass der Schüler nicht immer auf den Bildschirm sehen muss.
* Für die Yogalehrer bringt das Unterrichten über das Internet neben neuen Erfahrungen auch einen größeren Bekanntheitsgrad und er kann Schüler annehmen aus verschiedenen Orten ja aus verschiedenen Ländern.
* Durch Yoga Unterricht in englischer Sprache kann myAshram.de seinen möglichen Kundenkreis beträchtlich erweitern.

 

Tai Chi-Erfahrungen in einer mehrwöchigen Dunkeltherapie

Gastartikel der Autorin Saskia John über ihr Buch: In den Tiefen meiner Seele Erfahrungen in völliger Dunkelheit.

Auszug aus dem Buch, Seite 37: Meine ersten Tai Chi-Übungen im Dunkeln erweisen sich als unglaublich schwierig. Ich habe ständig das Gefühl, völlig falsch zu stehen – Kontrolle ist ausgeschlossen, da meine Augen fehlen. Fußspitzenkick? Unmöglich! Ich kann nicht auf einem Bein stehen, weil ich ständig mein Gleichgewicht verliere. Wie in meiner Anfängerzeit vor acht Jahren! Ich bin leicht angesäuert. Da ich trotz der Schwierigkeiten mit ganz langsamen Bewegungen weitermache, um nirgendwo hart anzustoßen, komme ich tiefer in meinem Körper an. Ich fühle den Körper auf eine mir noch unbekannte Weise.
Der sehr kleine Raum, das fehlende Sehen und der durch die Dunkelheit veränderte Gleichgewichts- und Orientierungssinn lassen mich in eine andere Art von Aufmerksamkeit – viel konzentrierter und höher als gewöhnlich – gleiten, die mich den äußeren Raum und zugleich den Körperinnenraum deutlicher wahrnehmen lässt. Ich bin ganz in der Hüfte versammelt und spüre, wie von hier alle Bewegungen ihren Ausgangspunkt nehmen, habe ein AHA-Erlebnis, weiß plötzlich, was mein chinesischer Tai Chi-Lehrer meinte, wenn er auf das harmonische Zusammenspiel der Hüfte, Arme und Beine hinwies. Ich dachte immer, ich hätte das verstanden – hatte ich aber nicht, wie ich jetzt merke. Ich hatte es nur vom Kopf her verstanden, aber nicht vom Inneren heraus. Spannend!

Buch: In den Tiefen meiner Seele Erfahrungen in völliger Dunkelheit.
Autorin: Saskia John
Erste Auflage Januar 2012 ISBN: 978-3-86279-112-5 Seiten: 527 Preis: 19,95 € Das Buch kann in jeder Buchhandlung bestellt werden – oder direkt unter: wagner-verlag.de Der Wagner-Verlag liefert deutschlandweit versandkostenfrei!
Für die Veröffentlichung des Buches habe ich eine Beteiligungssumme in Höhe von 15.000 € bezahlt, die ich vom Wagner-Verlag zurückerhalte, wenn mehr als 1000 Bücher direkt beim Wagner-Verlag gekauft wurden. Dieses Geld möchte ich an gemeinnützige Vereine spenden. 50 % erhält Sharing the Presence (Thomas Hübl), die andere Hälfte geht an gemeinnützige Projekte im Landkreis Teltow-Fläming, meinem Wohnort. Wenn Sie vorhaben sich das Buch zu kaufen, könnten Sie diese Idee – ohne Mehrkosten – durch den Kauf beim Wagner-Verlag unterstützen. Ich würde mich sehr freuen … Herzlichen Dank!

 

Wie das Buch entstand

In den Jahren 2003 und 2005 verbrachte ich 12 bzw. 24 Tage, jeweils fastend, im stockfinsteren Dunkel eines kleinen Raumes – ohne jegliche Ablenkungen, 23 Stunden täglich ausschließlich mit mir selbst konfrontiert. Einmal am Tag kam mein Begleiter für eine Stunde zu einem Gespräch. Alles, was ich in den beiden Dunkeltherapien erlebte, hielt ich auf einem Diktiergerät fest.
Der Erfahrungsbericht bietet einen Querschnitt durch die Bandbreite menschlicher Psyche und richtet sich an Menschen, die sowohl an spiritueller Entwicklung, Heilung, tiefen Meditations-, Tai Chi- und Fastenerfahrungen als auch an den spirituellen Erfahrungen einer Frau interessiert sind.
Das Buch enthält alle meine Träume, Gedanken und Gefühle im Moment des Erlebens, ebenso meine Beobachtungen und Erkenntnisse über das vielschichtige Wechselspiel zwischen Körper, Geist und Seele. Neben den persönlichen und transpersonalen Erfahrungen schildere ich auch, wie sich die lange Dunkel- und Fastenzeit auf meine Tai Chi-Übungen und Meditationen auswirken. Ebenso beschreibe ich die Heilung, Kommunikation und Versöhnung mit meinem „inneren Kind“ und wie emotionale Reaktionen auf die eigene Vergangenheit wirksam und dauerhaft geändert werden können, sodass es möglicher wird, mehr im Hier und Jetzt zu sein (als von der Vergangenheit und alten Mustern vereinnahmt zu werden).
Beide Reisen in die Tiefen meiner Seele dienten der Bewusstseinserweiterung und hatten für mich Forschungs-, Integrations- und Abenteuercharakter, bei denen ich vorher nicht ahnen konnte, wie sie ablaufen würden und was sich daraus entwickelt. Ich erkundete mir noch unbekanntes Land, kam dabei an meine Grenzen und manchmal auch darüber hinaus. Die gemachten Erfahrungen ließen auch die letzten Stützpfeiler meiner bisherigen skeptisch materialistisch-wissenschaftlichen Weltanschauung einstürzen und öffneten mir die Pforten zu einer mehr spirituell-mystischen Sicht auf die Welt.

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Videoclip: Saskia John – In den Tiefen meiner Seele – Buchvorstellung

Aufgrund der Buchinhalte und des langen Berichts- und Auswertungszeitraumes (2003 – 2011) könnte das Buch auch für Wissenschaftler und Forscher auf dem Gebiet der allgemeinen Schulmedizin (z. B. längere Krankenhausaufenthalte, Nahtoderlebnisse bei Operationen, Isolation bei ansteckenden Krankheiten, anderes Verständnis über den Zusammenhang seelischer Prozesse und deren Auswirkungen auf den Körper und die Entstehung von Krankheiten), Notfallseelsorge, Strafvollzug (Isolationshaft, seelsorgerische Strafgefangenenfürsorge), Hospizarbeit, Psychiatrie, Traumforschung, Psychologie, Parapsychologie und Weltraumforschung (Langstreckenflüge) interessant sein und wertvolle Hinweise über die Funktionsweise der Psyche, die Auswirkungen von längerer Dunkelheit in Verbindung mit Fasten und Alleinsein auf die Psyche und über das äußerst intensive Wechselspiel zwischen Körper, Geist und Seele liefern. Ebenso könnte es für zukünftige Forschungsprojekte in diesen Bereichen als Vergleichsarbeit in Doktorarbeiten über Bewusstseins-studien herangezogen werden. Mehr Informationen: Dunkeltherapie Erfahrungsbericht

 

Penis Qigong – Ist der Mann in China und Indien verrückt geworden?

Warum wird das “Hänge Qigong” eigentlich praktiziert?

Der Blog Text Penis – Qi Gong – warum hängen sich diese Männer so gerne auf? beschäftigt sich mit einer ganz besonderen Qigong Form. Da hängen Männer an ihrem Penis in der Luft und bezeichnen das auch noch als Qigong oder Yoga. Dabei gibt es wirklich Qigong Übungen, die dem zugrunde liegen. So waren sie allerdings nicht gemeint.

Der Urspung dieser Übungen liegt in den Techniken aus dem Sexuellen Kungfu. Eine der Übungen aus dem Sexuellen Kungfu besteht darin, ein Gewicht an das Geschlechtsteil zu hängen und eine Weile zu halten oder zu pendeln. Mit einem solchen regelmäßigen Training soll der Beckenboden gestärkt werden. Es geht also gar nicht um den Penis, der dient hier nur als Halterung. (Siehe auch den Text: Beckenboden – Der geheime Dynamo im Keller jedes Menschen).

Diese Übung gibt es nicht nur für Männer. Auch Frauen stärken so ihren Unterleib. Natürlich muss das Gewicht dann anatomisch anders gehalten werden. Und Frauen sind offensichtlich nicht so verrückt, so etwas in der Öffentlichkeit zu demonstrieren. Der Mann muß gleich wieder zeigen, wer den stärksten hat. Männer scheinen immer übertreiben zu müssen. Es soll da schon zu schlimmen und vor allem unnötigen Unfällen gekommen sein, weil Männer viel zu viel Gewicht heben wollten. Und den ganzen Körper am Penis aufzuhängen ist viel, viel, viel zuviel. Das bringt keinerlei Nutzen mehr und kann höchstens zur großem Schaden führen. Das so genannte „Penis Qigong“ ist eine Übertreibung, für die es einen wahren Kern gibt.