Tai Chi üben als Parkinson Therapie für Gleichgewicht und mehr Beweglichkeit

Mit Schattenboxen gegen Schüttellähmung.
Mit Tai Chi gegen ParkinsonDie Parkinsonkrankheit wird über zwei Therapiewege behandelt, mit Medikamenten und mit Physiotherapie. Übungen sollen die Beweglichkeit des Patienten so lange als möglich erhalten. Das Üben von Tai Chi hat sich als hervorragende Physiotherapie für Parkinsonpatienten herausgestellt.

 

Tai Chi als Therapie nach einer Parkinson Diagnose

 

Mit der Diagnose Parkinson beginnt der Kampf gegen die Krankheit.

Neben den Medikamenten ist die Physiotherapie ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

Der Alltag des Patienten sollte nach körperliche Aktivitäten ausrichtet werden, damit er seine Selbstständigkeit so lange als möglich erhalten kann.

In folgendem Buch werden Übungsverfahren vorgestellt wie Logopädie, Ergotherapie, Musiktherapie, Sporttherapie, physikalische Therapien und psychosoziale Interventionen.: Aktivierende Therapien bei Parkinson-Syndromen. Buch. – ansehen bei Amazon

Untersuchungen und Erfahrungen haben gezeigt, dass Tai Chi Übungen eine der besten Therapien für Parkinson Patienten sind.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Video: Tai Chi and Balance Exercises for Parkinson
Spieldauer: 05:08 Minuten
Sprache: Englisch
Inhalt: Erklärungen und Demonstration über die Vorteile von Tai Chi Übungen für Patienten mit Parkinson.

= oder ist die URL: https://www.youtube.com/watch?v=NiNXzpa6nC8

 

Die Parkinson Krankheit schränkt besonders Gleichgewichtssinn und Beweglichkeit immer mehr ein. Mit Tai Chi wird die Haltung und damit das Gleichgewicht verbessert und die wird Bewegungsfreiheit erhöht. Mit der Steigerung der Balance steigt auch die Selbstsicherheit der Patienten. Sie trauen sich im Alltag wieder mehr zu, unternehmen mehr und die Sturzgefahr verringert sich. Auch eine daraus folgende größere Teilnahme am sozialen Leben wirkt sich positiv aus.

Es werden dazu die motorischen Fähigkeiten verbessert und die Ausdauerleistung erhöht. Es können die Anforderungen des Alltags länger selbst erledigt werden.

Im Vergleich zur Physiotherapie hat das Tai Chi Üben noch weitere Vorteile. Die Bewegungen können leicht gelernt werden. Das Üben kostet kein Geld, da es der Patient allein ausführen kann. Es wird keine zusätzliche Ausrüstung benötigt. Geübt werden kann überall und zu jeder Zeit.

 

Erfahrungen und Hilfsangebote

* Der Tai Chi Lehrer Oliver Klein aus Alzenau muss selbst mit einer Parkinson-Diagnose leben. Im Text Taiji Lehren mit Parkinson. Ungewollte Langsamkeit – Wie ich als Taiji-Lehrer mit Parkinson lebe. beschreibt er seine Erfahrungen mit dieser Krankheit beim Tai Chi Üben.
Wie er die ersten Parkinsonsympthome beim Tai Chi Üben spürte. Wie er weiter Tai Chi unterrichtet und dabei zitternd vor meinen Schülern steht. Schattenboxen hat er einmal begonnen mit der Vorstellung, immer besser zu werden. Jetzt übt er, um den Niedergang seiner Fähigkeiten zu verlangsamen. Warum er mit einem Tannenzapfen in der Hand übt. Wie er mit Imagination seine Fähigkeiten verbessert. Wie er Parkinson zu seinem Übungspartner gemacht hat. Dass er dabei ist, eine Übungsgruppe für Parkinsonkranke aufzubauen.

* Der Tai Chi Lehrer Mirko Lorenz gibt Tai Chi Unterricht speziell für Parkinson-Patienten: bewegungstherapie-parkinson.de
Auf die Idee dafür hat ihn ein Schüler gebracht, der auch Arzt ist. Mirko Lorenz stellte seinen Tai Chi Unterricht vor im Neurologischen Fachkrankenhaus für Bewegungsstörungen/Parkinson Beelitz-Heilstätten. So begann sein Unterricht für Parkinsonpatienten.

 

Trockene Augen – Sag mir, wo die Tränen sind

Tränen schützen das Auge und versorgen es mit Nährstoffen. Trotzdem haben Tränen einen schlechten Ruf. Wer unter trockenen Augen leidet, der „sieht“ das anders. Doch was kann man gegen trockenen Augen tun, wie kann man ihnen vorbeugen?

 

Trockene Augen – Wenn die Tränen fehlen

 

Trockene AugenTrockene Augen sind eine ernsthafte Erkrankung. Zumindest dann, wenn dieser Zustand länger anhält. Das trockene Auge Syndrom) entsteht, wenn zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet wird oder wenn in der Tränenflüssigkeit wichtige „Zutaten“ fehlen.

Dadurch wir das Auge anfälliger für Infektionen. Das kann führen zu einer Rötung, zu einem Brennen des Auges und zu dem Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben.

Zur medizinischen Behandlung von Trockenen Augen gehört eine Verbesserung des Tränenfilms. Die Tränenflüssigkeit wird ergänzt durch Tränenersatzmittel, als Augentropfen oder als Salbe.

Für Trockene Augen gibt es verschiedene Ursachen:

– Allergien

– niedrige Luftfeuchtigkeit, möglicherweise durch eine Klimaanlage

– wenn zu viel Zeit am Bildschirm verbracht wird, im Büro (Office Eye Syndrome) oder vor Computerspielen (Gamer-Eye)

– Umweltbelastungen

– Medikamente

– das häufige Tragen von Kontaktlinsen

– hormonelle Umstellungen, auch die in den Wechseljahren

Ein Ratgeber zum Thema Trockene Augen. Wie entstehen sie, was haben sie für Auswirkungen, was kann dagegen getan werden?: Was tun zur Selbsthilfe bei Trockenen Augen. Buch. – ansehen bei Amazon

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Videoclip: Warum blinzeln wir? (Wissen vor acht)
Spieldauer: 02:17 Minuten
Sprache: Deutsch
Inhalt: Wann und wie oft blinzeln Menschen?

 

Die Tränenflüssigkeit ersetzt für die Augen den Blutkreislauf

Die Hornhaut des Auges hat keine Blutgefäße. Sie muss von außen versorgt werden.

Tränen befeuchten und reinigen das Auge und den Bindesack mit jedem Lidschlag. Staub und Fremdkörper werden vom Auge entfernt, so wie bei einem Scheibenwischer am Auto. Kleine Unebenheiten der Hornhaut werden durch den Tränenfilm ausgeglichen.

Die Tränenflüssigkeit besteht aus Wasser, Salz, Fett und antibakteriellen Stoffen. In der Tränenflüssigkeit schwimmen Hormone und Wachstumsstoffe für das Auge und das Bindegewebe.

Die Tränenflüssigkeit ist unterteilt in drei Schichten.
Die innerste Schicht liegt an der Hornhaut; die enthält Muzin und Glykoproteine, welche die Verteilung auf der Hornhaut verbessern.
Die mittlere Schicht ist die eigentliche Tränenflüssigkeit. Sie enthält Enzyme, mit denen Bakterien und Keime abgetötet werden.
Wie ein Ölfilm schwimmt die äußere Schicht auf dem Auge und verhindert ein schnelles Verdunsten.

Die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit ändert sich beim Weinen.

 

Warum haben Tränen einen schlechten Ruf?

Wenn Tränen durch Weinen entstehen, dann sind sie der sichtbare Ausdruck von seelischem und körperlichem Schmerz. Das wird in der Gesellschaft als unangenehm empfunden.

Kinder weinen, um auf sich aufmerksam zu machen. Es ist ein Hilferuf an die Umwelt, der vielen Menschen aber auf die Nerven geht.

Einen verstärkten Tränenfluss durch eine Reizung der Augen ist auch nichts, was man gerne haben möchte. Obwohl die Tränen gerade hier ihre Funktion erfüllen. Ohne sie ginge es dem Auge in einer solchen Situation schlecht.

 

Übungen für mehr Tränen bei Trockenen Augen

 

Der Tränenfluss kann angeregt werden durch gähnen, blinzeln, zwinkern, die Augen rollen oder die Augen wärmen.

Es gibt ein ganzes Arsenal von Augenübungen, die hier helfen können.: Augen Qigong – besser und entspannt Sehen

Diese Übungen helfen besonders bei gesunden Augen, die durch Bildschirmarbeit oder andere Umstände überlastet sind. Beim Krankheitsbild Trockene Augen ist das nicht so einfach, denn: Träne ist nicht gleich Träne.

Die Tränen, die durch Augenübungen oder beim Weinen entstehen, haben nicht die guten „Zutaten“ der Tränenflüssigkeit, die ständig für das Auge produziert wird. Die Gefühlstränen haben auch eine andere Aufgabe.

Mit Weinen kann das Auge einmal richtig ausgespült werden. Weinen kann auch zur Entspannung beitragen. Es produziert aber nicht die Tränenflüssigkeit, die bei trockenen Augen gebraucht wird. Die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit läßt sich schwer von außen beeinflussen.

Trockene Augen sind auch eine Folge davon, dass der ganze Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist und dagegen kann etwas getan werden. Das ist beispielsweise einer der Ansätze vom Augen Yoga.

Auch die Ernährung ist wichtig für die Augen. Hier mehr Informationen zum Thema Ernährung für die Augen. Welche positiven Auswirkungen haben Beeren, Nüsse oder das ausreichende Trinken von Wasser auf die Augengesundheit.: Wissenschaftlich – Ernährung für gesunde Augen. Buch. – ansehen bei Amazon

 

 

Jonglieren als Gehirntraining – zur Steigerung von Gedächtnis und Gehirnleistung in jedem Alter

Beim Jonglieren werden Körper und Hirn besser durchblutet. Stress wird abgebaut. Linke und rechte Hirnhälfte arbeiten besser zusammen. Die Hirnleistung verbessert sich. Im Gehirn werden Wachstumsprozesse angeregt.

 

Jonglieren trainiert das Gehirn

 

Jonglieren für Gehirn und Gedächtnis.Das Gehirn liegt verschlossen und geschützt im Inneren des Schädels. Das Gehirn ist kein Muskel. Gewichte kann man damit nicht stemmen. Das Gehirn kann willentlich durch körperliche Übungen also nicht erreicht werden? Doch, das geht.

Das Gehirn verändert sich ständig. Je nachdem, wofür es genutzt wird. Das Gehirn ist begierig darauf, Neues zu lernen.

Ein Gehirntraining der besonderen Art ist das Jonglieren. Es fordert Bereiche im Hirn, die wichtig sind aber im Alltag wenig gefordert werden.

Die beste Übung für das Gehirn ist eine Bewegung, die gleichzeitig geistig anregt. Das trifft genau auf das kunstvolle Werfen und Fangen der Bälle von einer Seite auf die andere zu. Es müssen gleichzeitig Denken, Handeln und Fühlen koordiniert werden.

Viele Gedächtnissportler und Gedächtniskünstler können Jonglieren. Sie tun dies, weil sie um die Vorteile dieser Übungen für ihre Gedächtnisleistung wissen.

Beim Jonglieren werden Ressourcen freigesetzt, die nur darauf warten, herauskommen zu können. Kurz gesagt, es entspannt und macht schlau.

Und es ist auch nicht schwierig. Jonglage ist leicht zu lernen. Jeder kann es, wenn er übt. Es braucht dafür kein besonderes Talent und keine große Geschicklichkeit.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Im Video (Spieldauer 03:26 Minuten) wird auf den Zusammenhang eingegangen, zwischen Jonglieren lernen und das Gehirn trainieren. Wie sich der Geist langsam zum Positiven verändert.

 

Was passiert beim Jonglieren in Kopf und Körper?

Regelmäßiges Jonglieren löst viel aus, im Körper und im Gehirn.

– Körper und Hirn werden besser durchblutet.

– Das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff.

– Beide Gehirnhälften müssen zusammenarbeiten. Die Verbindung zwischen den beiden Hirnhälften ist beim Üben besonders aktiv.

– Stresshormone werden abgebaut. Das Glückshormon Dopamin wird ausgestoßen.

– Jonglieren ist wie eine Zen Meditation. Körper, Geist und Seele sind im Jetzt vereint.

– Im Gehirn entstehen neue „Verdrahtungen“. Alte Strukturen werden neu gemischt. Dafür braucht es keinen besonderen Jongliertrick.

– In Teilen des Gehirns entsteht wieder ein Wachstum.

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Im Video (Spieldauer 03:43 Minuten) wird der Frage nachgegangen, warum jonglieren lernen? Es werden einmal viele Vorteile genannt.

 

Welche positiven Wirkungen hat Jonglieren noch?

Das Jonglieren hat viele Vorteile, abgesehen davon, dass ich Bälle kunstvoll in die Luft werfen und wieder auffangen kann.

– Jonglage verbessert die Konzentrationsfähigkeit.

– Körper und Geist kommen in Balance.

– Die Fähigkeiten der „schwache Hand“ werden verbessert. Ein Vorteil für Rechtshänder wie für Linkshänder.

– Das Selbstvertrauen steigt, sowohl zu sich selber, als auch im Verhältnis zu anderen.

– Das räumliche Denken nimmt zu.

– Fingerfertigkeit und Feinmotorik werden verbessert.

– Die Reaktionsfähigkeit steigt. Die Reflexe werden schneller.

– Es entsteht ein völlig neues Rhythmusgefühl.

– Das periphere Sehen wird verbessert. Die Dinge am Rande des Sehfeldes werden mehr wahrgenommen

– Die Freude und das Vertrauen in die eigene Kreativität werden spürbar.

– Bei Vorführungen vor Freunden, Kollegen oder Fremden steigert das Selbstwertgefühl und es verbessern sich die sozialen Kontakte.

– Die Vergesslichkeit im Alltag wird geringer.

– Die Zusammenarbeit zwischen bewusstem und unbewusstem Verhalten wird vertieft.

– Schüler und Studenten können mit Jonglieren ihre schulischen Leistungen verbessern, ihre Aufmerksamkeit erhöhen und leichter Lernen.

– Demenz und Alzheimer kann vorgebeugt werden, um auch im Alter immer noch Herr der eigenen Sinne zu bleiben.

– Es entstehen keine Kosten, außer vielleicht für die Anschaffung der Bälle.

– Das Üben ist fast überall möglich.

– Es ist ein optimaler Ausgleich für Kopfarbeiter und / oder Sitzarbeiter.

Alle diese positiven Auswirkungen hat allein schon das Jonglieren-Lernen. Der Übende braucht kein gute Jongleur zu werden. Jeder Übungsminute ist gut für das Gehirn, egal wie perfekt die Übung ausgeführt wird.

 

Jonglieren kann jeder lernen – Buch: Dieses Übungsbuch enthält einen Schritt für Schritt Kurs vom Anfänger zum Könner. Geübt wird mit 3-5 Bällen. Wer schon etwas Jonglieren kann, der kann in einem späteren Kapitel einsteigen.: J o n g l i e r e n. Vom Anfänger zum Könner. Buch. – ansehen bei Amazon

 

Autor: Heiko Zaenker