Jonglieren als Gehirntraining – zur Steigerung von Gedächtnis und Gehirnleistung in jedem Alter

Beim Jonglieren werden Körper und Hirn besser durchblutet. Stress wird abgebaut. Linke und rechte Hirnhälfte arbeiten besser zusammen. Die Hirnleistung verbessert sich. Im Gehirn werden Wachstumsprozesse angeregt.

 

Jonglieren trainiert das Gehirn

 

Jonglieren für Gehirn und Gedächtnis.Das Gehirn liegt verschlossen und geschützt im Inneren des Schädels. Das Gehirn ist kein Muskel. Gewichte kann man damit nicht stemmen. Das Gehirn kann willentlich durch körperliche Übungen also nicht erreicht werden? Doch, das geht.

Das Gehirn verändert sich ständig. Je nachdem, wofür es genutzt wird. Das Gehirn ist begierig darauf, Neues zu lernen.

Ein Gehirntraining der besonderen Art ist das Jonglieren. Es fordert Bereiche im Hirn, die wichtig sind aber im Alltag wenig gefordert werden.

Die beste Übung für das Gehirn ist eine Bewegung, die gleichzeitig geistig anregt. Das trifft genau auf das kunstvolle Werfen und Fangen der Bälle von einer Seite auf die andere zu. Es müssen gleichzeitig Denken, Handeln und Fühlen koordiniert werden.

Viele Gedächtnissportler und Gedächtniskünstler können Jonglieren. Sie tun dies, weil sie um die Vorteile dieser Übungen für ihre Gedächtnisleistung wissen.

Beim Jonglieren werden Ressourcen freigesetzt, die nur darauf warten, herauskommen zu können. Kurz gesagt, es entspannt und macht schlau.

Und es ist auch nicht schwierig. Jonglage ist leicht zu lernen. Jeder kann es, wenn er übt. Es braucht dafür kein besonderes Talent und keine große Geschicklichkeit.

 

Im Video (Spieldauer 03:26 Minuten) wird auf den Zusammenhang eingegangen, zwischen Jonglieren lernen und das Gehirn trainieren. Wie sich der Geist langsam zum Positiven verändert.

 

Was passiert beim Jonglieren in Kopf und Körper?

Regelmäßiges Jonglieren löst viel aus, im Körper und im Gehirn.

– Körper und Hirn werden besser durchblutet.

– Das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff.

– Beide Gehirnhälften müssen zusammenarbeiten. Die Verbindung zwischen den beiden Hirnhälften ist beim Üben besonders aktiv.

– Stresshormone werden abgebaut. Das Glückshormon Dopamin wird ausgestoßen.

– Jonglieren ist wie eine Zen Meditation. Körper, Geist und Seele sind im Jetzt vereint.

– Im Gehirn entstehen neue „Verdrahtungen“. Alte Strukturen werden neu gemischt. Dafür braucht es keinen besonderen Jongliertrick.

– In Teilen des Gehirns entsteht wieder ein Wachstum.

 

Im Video (Spieldauer 03:43 Minuten) wird der Frage nachgegangen, warum jonglieren lernen? Es werden einmal viele Vorteile genannt.

 

Welche positiven Wirkungen hat Jonglieren noch?

Das Jonglieren hat viele Vorteile, abgesehen davon, dass ich Bälle kunstvoll in die Luft werfen und wieder auffangen kann.

– Jonglage verbessert die Konzentrationsfähigkeit.

– Körper und Geist kommen in Balance.

– Die Fähigkeiten der „schwache Hand“ werden verbessert. Ein Vorteil für Rechtshänder wie für Linkshänder.

– Das Selbstvertrauen steigt, sowohl zu sich selber, als auch im Verhältnis zu anderen.

– Das räumliche Denken nimmt zu.

– Fingerfertigkeit und Feinmotorik werden verbessert.

– Die Reaktionsfähigkeit steigt. Die Reflexe werden schneller.

– Es entsteht ein völlig neues Rhythmusgefühl.

– Das periphere Sehen wird verbessert. Die Dinge am Rande des Sehfeldes werden mehr wahrgenommen

– Die Freude und das Vertrauen in die eigene Kreativität werden spürbar.

– Bei Vorführungen vor Freunden, Kollegen oder Fremden steigert das Selbstwertgefühl und es verbessern sich die sozialen Kontakte.

– Die Vergesslichkeit im Alltag wird geringer.

– Die Zusammenarbeit zwischen bewusstem und unbewusstem Verhalten wird vertieft.

– Schüler und Studenten können mit Jonglieren ihre schulischen Leistungen verbessern, ihre Aufmerksamkeit erhöhen und leichter Lernen.

– Demenz und Alzheimer kann vorgebeugt werden, um auch im Alter immer noch Herr der eigenen Sinne zu bleiben.

– Es entstehen keine Kosten, außer vielleicht für die Anschaffung der Bälle.

– Das Üben ist fast überall möglich.

– Es ist ein optimaler Ausgleich für Kopfarbeiter und / oder Sitzarbeiter.

Alle diese positiven Auswirkungen hat allein schon das Jonglieren-Lernen. Der Übende braucht kein gute Jongleur zu werden. Jeder Übungsminute ist gut für das Gehirn, egal wie perfekt die Übung ausgeführt wird.

 

Jonglieren kann jeder lernen – Buch: Dieses Übungsbuch enthält einen Schritt für Schritt Kurs vom Anfänger zum Könner. Geübt wird mit 3-5 Bällen. Wer schon etwas Jonglieren kann, der kann in einem späteren Kapitel einsteigen.: J o n g l i e r e n. Vom Anfänger zum Könner. Buch. – ansehen bei Amazon

 

Autor: Heiko Zaenker